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Mensch, Marder!

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Eduard Sedlag hat einen Marder unterm Dach

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Das kleine Raubtier ernährt sich vor allem von anderen Kleintieren

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Der Marder neigt zum Vandalismus

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und er randaliert lautstark - Eduard Sedlag kommt nicht zur Ruhe

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5 Der Rentner ist ratlos und sucht sich Hilfe

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Mardervergrämer Rainer Fenske arbeitet mit schonenden Methoden und ist von den Nagern fasziniert

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Mit dieser Lebendfalle soll der Marder gefangen werden, ob's klappt?

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Letzte Rettung: "Marder Mielke" bereitet die Installation eines Panzerdaches vor

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Dieter Piest begutachtet einen Marderschaden im Motorraum

Er ist der Buhmann unter den Marderartigen: der Steinmarder. Wer ihn als Untermieter hat, kann sich auf einiges gefasst machen!

Eduard Sedlag aus Zülow bei Schwerin hat schlaflose Nächte, seit sich eine Marderfamilie den Dachboden seiner ausgebauten Scheune als Quartier ausgesucht hat. Die nachtaktiven Räuber poltern herum, liefern sich erbitterte Kämpfe und hinterlassen Kadaver und Kot. Um seine Untermieter zu vertreiben, holt sich der Rentner Hilfe: Rainer Fenske ist weithin bekannt als Mardervergrämer. Dabei arbeitet der Jäger seit 30 Jahren ausschließlich mit Lebendfalle und Köder - und er zollt dem Steinmarder Respekt: schließlich ist der ein intelligenter und mutiger Räuber. Fängt er ihn, setzt er den kleinen Quälgeist irgendwo weit entfernt in der Wildnis wieder aus.

Weil Steinmarder aber eher selten in die Falle gehen, hat Dachdecker Andreas Mielke ein spezielles „Panzerdach“ entwickelt und patentieren lassen. Stahlplatten unter den Dachziegeln sollen alle Schlupflöcher abdichten. Nicht ganz billig, aber doch vergleichsweise günstig, denn ein vom Steinmarder ramponierter Dachstuhl kann einen Hausbesitzer weitaus teurer kommen.

In Koserow auf Usedom profitiert KFZ-Mechaniker Dieter Piest von einer weiteren Unart des Steinmarders: dem Zerbeißen von Kabeln und Schläuchen in Fahrzeugen. Piests Verkaufsschlager: ein Ultraschallgerät gegen Steinmarder. Ob das wirklich hilft, ist umstritten, doch in ihrer Not greifen die vom Marder Heimgesuchten oft nach Hilfsmitteln, deren Wirksamkeit nicht immer bewiesen ist. Dabei wollen sie nur eines: ihn so schnell wie möglich wieder loswerden – koste es, was es wolle.

Mensch, Marder!

Ein Film von Karin Rowold
Erstausstrahlung in der Reihe NaturNah
am 23. September 2014 im NDR Fernsehen

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